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Auf der Suche nach den Überresten des alten Vulkans fanden wir dieses Refugium einer Vogelsberger Familie in der Nähe von Schotten. Goldfische schwimmen in dem privaten See. Der Zutritt ist nicht verwehrt: "Wenn uns keiner etwas kaputt macht, kann jeder kommen," meinte der Besitzer. 
An manchen Stellen kann man dem Vogelsberg gut unter die "Haut" sehen. Steinbrüche haben wir in unserem Mittelgebirge reichlich. Viele von ihnen wurden stillgelegt - wie dieser zwischen Hirzenhain und Glashütten.

Ich habe lange gebraucht, den Zugang zu finden. Er liegt versteckt in einem abgezäunten Naturschutzgebiet.

Die Reste der Anlagen stecken verrostet aus der Erde, Ameisen haben die alten Gemäuer erobert.

Dieser "Hohe Stein" befindet sich an einem Rad- und Wanderweg nach Nidda, unterhalb eines Steinbruchs, bei dem der Zugang verwehrt war. Dort wird noch gearbeitet.

Bei Oberschmitten sollen zwischen den hohen Steinwänden schon Konzerte stattgefunden haben, erzählten mir Annerose und Bernd, die mir die Steinbrüche zeigten.

Der wunderschönste Steinbruch, den wir aufsuchten, ist gepflegter Privatbesitz. Nicht weit von der Niddatalsperre entfernt, hat man sich ein kleines Paradies geschaffen. Der kleine See darin entstand vor circa 20 Jahren, als der Besitzer den Grund aushob.

Der sommerliche Vogelsberg verbirgt in seinem Grün die Narben der Steinbrecher. Von der Straße aus ist meistens wenig zu sehen. Man braucht schon "Pfadfinder" wie das Ehepaar Schröder, das bei seinen Wanderungen vieles Verborgene unterwegs entdeckt.
Möglicherweise wird sich das in nächster Zeit ändern. Die Vogelsberger haben Visionen mit diesen sichtbaren Zeugnissen faszinierender Urgewaltigkeit. Unser Vulkan soll in Zukunft Besuchern nahe gebracht werden. Mehr dazu HIER per KLICK. |