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Wenn on Bird's Mountain die Freiluftsaison beginnt, sind manche freien Tage zu kurz, um alles zu sehen und mitzuerleben, was bei uns geboten wird. Ein paar der Möglichkeiten und einen kleinen Überblick über meine letzte Holiday-Zweitagestour stelle ich Ihnen hier als fotografierten "Beweis" zur Verfügung. Mir fehlt im Moment die Zeit, zu jedem Bild die dazugehörige Geschichte zu erzählen. Daher mein Tipp: Fahren Sie los, cruisen Sie über die Hügel und halten Sie an, wo es Ihnen gefällt.

Im Rahmen der Europawoche verwandelte das Freyvolk von Ulrichstein den Hungener Marktplatz in ein mittelalterliches Zeltlager. Mehrere Kameras und eine Menge interessierter Zuschauer verfolgten das höchst unterhaltsame Spektakel am Samstag. Auf dem Programm standen nicht nur Kampfvorführungen, sondern auch eine Mittagstafel, an der von Abenteuern in fernen Landen berichtet wurde. 
An vielen Ständen hielt man Waren feil und bot Aktionen für Groß und Klein. Gaukler und Musikanten liessen uns wissen, wie es früher manchem erging, der nicht folgsam war :-).

Sonntags mit einem Naturparkführer durch den Hohen Vogelsberg - da geht man nicht verloren. Unterwegs in der Gruppe erfährt man, was rechts und links des Weges grünt und blüht. Bild links: Otto Kirchners Hobby ist die Botanik. Er kennt viele seltene Pflanzen und gibt gerne Auskunft darüber.

Oben auf dem Taufstein, am Bismarckturm und dem Bonifatiusborn, wird gefragt, warum dies und wieso jenes. Einige kennen die Geschichten und Sagen von Bonifatius, andere lauschen gebannt. Die letzte Rast mit Einkehr auf dem Hausberg ist die schönste. Hier bekommt man etwas zu essen und zu trinken und kann plaudernd die Füsse von sich strecken.

Ein Plätzchen zum Ausruhen findet man immer irgendwo. Wenn das Wetter mitspielt, ist es auf über 700 Höhenmetern auf dem Hoherodskopf im Mai schon wie in den Sommerferien. Die Sicht geht kilometerweit hinunter über das Land. Wer das weiss, mag nicht nicht mehr fort.

Sogar die Pferde, die wieder auf die Koppeln rausgelassen wurden, scheinen in diesem Mai entspannt und zufrieden. Dieses hier schloss sogar genießerisch die Augen, als es die Nüstern in die saftig-frische Blumenwiese versenkte.

Auf dem Nieder-Mooser-See reicht ein laues Windchen, um die Segel zu füllen. An fast jedem Wochenende kreuzen Boote in der Sommersaison vor dem Campingplatz. Die Regatta, auf die ich diesmal wartete, schien ausgefallen zu sein. Der Spaziergang am Ufer entlang war trotzdem ein Gewinn - mit frischer Luft in einer gerade erblühten Natur.

Mein Reporterauto und ich lieben die Stille auf dem Berg. Die letzten Sonnenstrahlen werden in Ruhe genossen, die Kamera endlich weggepackt. Mit Bedauern geht es abwärts - dorthin, wo das Licht schon dunkel geworden ist. |