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Die Herchenhainer Höhe war am Sonntag, den 11. Januar 2009, fest in der Hand (unter den Brettern ;-) der Skifahrer und Snowboarder. Sogar zwei "Bigfoot" (Freestyle) wurden gesichtet. 
Bei tollem Wetter teilten sich Anfänger und Könner Piste und Lift, die Sonne und und der Schnee glitzerten dazu - fast wie im Hochgebirge.

Einige Kilometer weiter fand man am späten Vormittag nur noch wenige freie Parkplätze rund um den Hoherodskopf.

Unterhalb des Taufsteins waren um diese Zeit sogar die Loipen ungewöhnlich dicht "bevölkert". Der TGV von Schotten hatte zum Langlauftag eingeladen.

Frank Schäfer vom Gelnhäuser Tageblatt schreibt dazu: "Hunderte folgten am Sonntag der Einladung der Skiabteilung des TGV Schotten zum Vogelsberger Langlauftag. Auf sie warteten 55 Kilometer hervorragend präparierte Loipen rund um den Taufstein und bestes Wetter. Nicht nur reichlich Schnee war vorhanden, sondern auch strahlend blauer Himmel, und dank der Inversionswetterlage war es dort oben deutlich wärmer als im kalten Dunst der Täler. Viele nutzten an diesem Tag auch die kostenlosen Kurse im Skaten und in der Diagonaltechnik, für Verpflegung hatte der TGV ebenfalls gesorgt.
 Willi Zinnel (zweiter von links) verriet das Erkennungsmerkmal des Vorsitzenden Erwin Mengel (Foto rechts): "Seine Geschwindigkeit!"
Bei der Begrüßung am Loipenhaus wies TGV-Vorsitzender Erwin Mengel auch darauf hin, dass der Verein mit seinen mehr als 1400 Mitgliedern in diesem Jahr sein 150-jähriges Bestehen feiert. Und Stadtrat Willi Zinnel lobte, der TGV habe den Begriff „Sportstadt Schotten“ mitgeprägt und fülle ihn auch aus. Nicht nur auf den Loipen war an diesem Tag einiges los, viele nutzten den sonnigen Wintertag zum Wandern, und schon am Mittag hieß es am Hoherodskopf: alle Parkplätze sind dicht."

Bis zu Oberwaldregion blieb der Sonnenschein an diesem Tag durch einen leichten Dunstschleier gedimmt. Wie man hier sieht, hat der Wind in den letzten Tagen an manchen Stellen den Pulverschnee fortgeweht, so dass die Erdkrume wieder hervortritt.

Das alles tat der Spielfreude auf dem zugefrorenen Weiher zwischen Altenschlirf und Ilbeshausen nicht den geringsten Abbruch. Jung und Alt vergnügte sich hier auf blanken Kufen.

Das herrliche Licht blieb leider nicht lange erhalten. Die Sonne beendet an Wintertagen ihren Job bereits zur Kaffeezeit. Beim Spazierengehen auf dem Nieder-Mooser See wird es dann recht kalt ;-).

Im Dunst am Horizont verändert sich das Tageslicht und taucht die Landschaft in unwirkliche Pastellfarben. Nur wenige Minuten Zeit hat man jetzt, solche Fotos zu schießen, danach lichtet die Kamera alles nur noch in Grau- und Blautönen ab. Auf dem Hügel lugt die untergehende Sonne zum Abschied noch einmal durch die Fenster der Friedhofskapelle bei Ober-Moos. |