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Der Vogelsberg ist reich an Geschichte. Vieles sieht man herumstehen - unterwegs, lernt man (oder frau :-) hinzusehen. Eine Menge Bücher und Schriftenreihen über Gefundenes und Entdecktes werden herausgegeben von Historikern, unseren örtlichen Geschichtsvereinen und Arbeitsgemeinschaften. Angefangen bei dem ausgegrabenen Keltenfürst in Glauberg bis hin zum (ganz lebendigen) von mir hochgeschätzten Professor Helfenbein in Lauterbach begegnen mir immer wieder interessante Leute und Denkmale der Zeitgeschichte im Vogelsberg. Man hat mir auch schon viel erzählt... (ausgerechnet leider immer dann, wenn ich mein neues Magazin VulTOUR vorstellen möchte ;-). 
Man sieht - und fühlt ganz deutlich - das Bedürfnis der hier lebenden Menschen, sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen. Unzweifelhaft: dem Vogelsberg ist viel geschehen in den letzten Jahrhunderten. Das ist das Aufschreiben sicher wert.

Ich (bm) werde es jedoch nicht tun. Oder nur dann tun, wenn sich ein Bezug zur heutigen Gegenwart ergibt - so wie in meiner 1. Ausgabe VulTOUR, in der ich in Rudlos die "Wurzeln der Vergangenheit" deutlich sehen - erkennen - konnte, als ich zum ersten Mal das alte Herrenhaus dort im Ort erblickte.
Es ist nun für immer festgehalten - das, was mir die Rudloser in den vielen Stunden, in denen wir zusammensaßen, erzählten. (Sie lesen es ab Seite 24 in VulTOUR, Band 1.) In jenen Tagen habe ich gemerkt, dass Geschichten aus dem Vogelsberg erst dann einen Sinn ergeben, wenn man bereit ist, etwas von der Vergangenheit der Menschen in diesem Gebirge zu lernen.

Sehr gut erkennbar ist hier oben auch eine besondere Bereitschaft, Altes als Kulturgut zu bewahren. So erstaunte es mich nicht, dass diese beiden Herren, die ihre wunderschönen "Lanz" bei dem Johannifest in Stockhausen ausgestellt hatten, zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft Dorfgeschichte ein Buch verfasst haben, aus denen sie mir freundlicherweise Auszüge zur Verfügung stellen. GUCKSTU in Zeitreise: Der Einmarsch der Amerikaner in Stockhausen am 29. März 1945
Ich nehme diese Geschichten gerne und stelle sie der Allgemeinheit kostenlos zur Verfügung, möchte jedoch anmerken, dass wir zwar immer mal wieder eine "Zeitreise" unternehmen können - aber unbedingt zurückkommen sollten in das Heute.
Zur gleichen Zeit - gerade in den letzten Tagen - war ich mit ein paar engagierten "Machern" im Vogelsberg und der Wetterau unterwegs. Man arbeitet daran, einem neuen Wirtschaftszweig in unserer Region zu etablieren: Fremdenverkehr, der nun Tourismus genannt wird *g*.
Schön wäre es, wenn beides zusammen ginge und man den Gästen unserer Region nicht nur immer wieder (*ächz*) mit der Präsentation alten Handwerks käme - sondern auch mal mit einer ganz neuen Gastlichkeit, dem Interesse an Innovation und zukunftsweisenden Ideen - wie z.B. meinem neuen Sammel-Magazin aus dem Vogelsberg.
Das schreibt ab HEUTE unsere Geschichte - auf moderne Art und Weise - genau wie diese Internetseite, (m)ein Online-Magazin, an das im Anfang niemand recht glauben wollte, das aber - Sie in diesem Moment gerade - und pro Tag inzwischen über 800 andere Leser besuchen!
Falls Sie zufällig anderer Meinung sind, lassen Sie es mich einfach wissen :-P. |